Kleines 1×1 der Computervirenkunde

Umgangssprachlich wird man häufig mit dem Begriff „Computervirus“ konfrontiert. Nur was ist ein Computervirus? – Es handelt sich dabei um ein Programm, das auf dem Rechner durch Löschen, Überschreiben oder Verändern von Daten gravierende Schäden anrichten kann, und sich darüber hinaus noch reproduziert, und somit andere Rechner, insbesondere die, die in einem Unternehmensnetzwerk stehen, befallen und schädigen kann. Dadurch entstehen Schäden in Milliardenhöhe. Um zu verhindern, dass ein Virus einen Rechner befällt, kann man sehr viel selbst tun. Hier einige Beispiele:

  • Halten Sie Ihr Betriebssystem immer aktuell, und installieren Sie regelmäßig Betriebssystemupdate,
  • Halten Sie Ihre Virenschutzssoftware aktuell,
  • Lassen Sie Ihren Rechner regelmäßig mit einem Virenschutzprogramm auf Viren überprüfen,
  • Öffnen Sie keine verdächtigen oder unbekannten Emails.

Folgendes Verhalten Ihres Rechners deutet auf einen Virenbefall hin:

  • Der Rechner startet extrem langsam,
  • Der PC verbindet sich selbständig mit dem Internet oder öffnet Programme,
  • Die Startseite des Browsers hat sich geändert,
  • Dateien lassen sich nicht mehr abspeichern oder ändern,
  • Die Symbole im Betriebssystem sehen nicht mehr aus wie früher,
  • Der Rechner kann auf bestimmte Laufwerke nicht mehr zugreifen.

In dem Fall ist Handlungsbedarf geboten, um weiteren Schaden zu verhindern.

Sie können mit folgenden Schritten versuchen Ihren Rechner von den schadhaften Programmen zu befreien:

Aktualisieren Sie Ihr Antivirenschutzprogramm.

Falls Sie Windows ME oder XP einsetzen, deaktivieren Sie bitte die Systemwiederherstellung.

Um die Arbeit des Antivirenprogramms zu verbessern löschen Sie den Cache Speicher des Browsers. Im Internet Explorer befindet sich diese Option unter Extras, Internetoptionen. Dort klicken Sie auf den Schalter Dateien löschen.

Leeren Sie den Papierkorb

Starten Sie den Rechner neu und im abgesicherten Modus, damit das Antivirenprogramm auf Ihre systemgeschützten Dateien zugreifen kann. Bei Windows XP beispielsweise startet man den Rechner im abgesicherten Modus, indem man vor dem Start von Windows mehrfach hintereinander die F8-Taste drückt um in das erweiterte Startmenü zu gelangen. In diesem gibt es die Option abgesicherter Modus.

Anschließend starten Sie das Antivirenprogramm und löschen alle gefundenen VIren.

Nachdem die Viren gelöscht wurden ist es dringend geboten, alle Zugangskennungen zu ändern, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass trojanische Schadprogramme, diese Informationen nach außen gebracht haben.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website

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